Waschmaschinen Test 2016

Welche ist die beste Waschmaschine?

Waschmaschinen Test 2016

Waschmaschine kaputt? Gute Neue finden Sie bei uns ganz schnell – vom Preistipp bis zum Testsieger:

  • Aktuelle Testsieger von Stiftung Warentest und anderen Testmagazinen
  • Beliebteste Waschmaschinen im Online-Handel – Frontlader und Toplader*
  • Wichtigste Eigenschaften wie Schleuderzahl und Füllmenge auf einen Blick

Stiftung Warentest Testsieger: Bosch WAW32541

Bosch WAW32541 Test
  • Stiftung Warentest 11/2016: Sieger „gut (1,6)“
  • 8,0 kg Füllmenge maximal
  • Gute Waschwirkung
  • Sehr leise (47 dB im Waschgang)
  • A+++ Energieeffizienzklasse
  • 1600 U/min Schleuderzahl
  • Bosch WAW32541 Test

Online ab 20,98 €

Top-Angebote anzeigen

Waschmaschinen Bestseller: Beko WMB71643 PTE

Beko WMB 71643 PTE Test
  • #1 Bestseller Amazon.de (Januar 2016)
  • Testnote „Gut (89,3%)“ bei ETM 09/2011
  • Beko WMB71643 PTE Test
  • 7 kg Füllmenge maximal
  • Spezielle Haustierhaar-Reinigung
  • A+++ Energieeffizienzklasse
  • 1600 U/min Schleuderzahl

Online ab 323,99 €

Top-Angebote anzeigen

Toplader Bestseller: Bauknecht WAT UNIQ 632 AAA

Bauknecht WAT UNIQ 632 AAA Test / Bericht

  • #1 Toplader-Bestseller Amazon (Oktober 2015)
  • 6 kg Füllmenge maximal
  • A+++ Energieeffizienzklasse
  • 1200 U/min Schleuderzahl
  • 14 Waschprogramme
  • Bauknecht WAT PLUS 632 AAA Test

Online ab 803,23 €

Top-Angebote anzeigen

Waschmaschinen Test: Modelle im Vergleich

Platz132567

Modell TestSiemens
WM14Y54D
Bosch
WAY28742
Miele WMV960WPSSiemens
WM14E425
Beko
WMB71643
Bosch
WAE283ECO
KundenwertungWaschmaschine Test 2014 4-5 SterneWaschmaschine Test 2014 4-5 SterneWaschmaschine Test 2014 4-5 SterneWaschmaschinen Test 2014 4-5 SterneWaschmaschine Test 2014 4-5 Sterne
Testsieger beiStiftung Warentest: "gut (1,6)" (11/2013)Stiftung Warentest: "gut (1,7)" (11/2014)ETM Testmagazin:
95,1% (10/2015)
Waschwirkung
Schleuderzahl140014001600140016001400
Füllmenge max.8,0 kg8,0 kg9,0 kg7,0 kg7,0 kg7,0 kg
Reinigung++++++++++++++
Restfeuchte++++++++++++
Handhabung
Bedienung+++++++++++++
Dauer++++++++++++
Umwelt
EnergieeffizienzA+++A+++A+++A+++A+++A+++
Lautstärke+++++++++++++
Wartung+++++++++
Online Preis
Kaufen ab728,99 €628,90 €2.199,00 €799,97 €323,99 €0,00 €
Mehr DetailsZum
Angebot
Zum AngebotZum
Angebot
Zum
Angebot
Zum
Angebot
Zum Angebot

Baugleiche Testsieger von Bosch und Siemens

Siemens und Bosch fertigen häufig baugleiche Modelle, die sich nur äußerlich, aber nicht in Technik und Funktion unterscheiden. Auch im vorigen Test gab es bei beiden Testsiegern baugleiche Waschmaschinen der jeweils anderen Marke. Technisch identisch mit der Bosch WAS28443 ist die Maschine Siemens WM14S443. Baugleich mit Siemens WM16S443 ist die Waschmaschine Bosch WAS32443.

So prüft Stiftung Warentest Waschmaschinen:

Wie wichtig ist der Testsieg einer Waschmaschine bei einem anerkannten Testinstitut?

Welche Waschmaschinen Testsieger 2016 bei den großen Testinstituten wurden – gemessen und bewertet nach normierten Testverfahren – ist nach wie vor sehr hilfreich und eine gute Grundlage für die eigene Orientierung. Denn die Institute testen nach einheitlichen Methoden, sodass man die verschiedenen Modelle miteinander genau vergleichen kann.

Die Bewertung von Fähigkeiten, Kosten, Energieverbrauch usw. hängt bei Testinstituten deshalb nicht von Zufällen, individuellen Lebensumständen, persönlichem Geschmack oder sonstigen Vorlieben ab, sondern ist präzise gemessen und neutral bewertet. Deshalb sind z.B. auch Tests von Stiftung Warentest, Öko Test und anderen Testinstituten seit vielen Jahren sehr beliebt. Das erstgenannte Prüfinstitut testet in recht kurzen Abständen immer wieder Waschautomaten.

Aktuelle Top 3 bei Stiftung Warentest

Die neueste Untersuchung des Instituts stammt von November 2015. Es ist innerhalb von drei Jahren bereits der dritte Vergleich. Jeweils ein Jahr zuvor gab es in den Heften 11/2014 und 11/2013 ebenfalls umfangreiche Berichte. Der neueste Test ist begrenzt aussagekräftig. Der Testsieger von Samsung war bereits bei Erscheinen des Hefts nicht mehr auf dem Markt erhältlich. Auch ein knapp dahinter platzierter Automat von Siemens war schon aus dem Handel genommen.

PlatzWaschmaschineGesamturteilWaschen
1Samsung WF76F7E6P4W*gut (1,8)gut (2,0)
2Miele WMH 120 WPSgut (1,9)gut (2,2)
3Siemens WM16Y892*gut (1,9)gut (2,4)
* Dieser Waschautomat war bei Veröffentlichung des Hefts nicht mehr im Sortiment des Herstellers.

Wer ein Gerät aus den Top 3 von 2015 möchte, kann damit quasi nur das recht teure Modell von Miele wählen. Doch die Testergebnisse 2015 sind hilfreicher, als es zunächst scheint. Zum einen liegen die besten sieben Modelle insgesamt nur o,2 Notenpunkte auseinander – die Unterschiede sind also gering. Zum anderen zeigt sich, dass die Frontlader aus dem vorigen Vergleich weiterhin sehr empfehlenswert sind. Denn dort wurde gleich von mehreren eine bessere Gesamtnote als bei der Höchstwertung 2015 erzielt.

Immer noch top: Die Testergebnisse 2014

PlatzWaschmaschineGesamturteilFunktionsprüfung
1Bosch WAY28742gut (1,7)gut (2,0)
2Miele WKF 110 WPSgut (1,7)gut (2,1)
3Siemens WM14Y74Dgut (1,7)gut (1,9)

Beim vorigen Test schnitten drei Frontlader besonders überzeugend ab: Die oben in der Tabelle genannten Geräte von Bosch, Miele und Siemens erhielten jeweils das Gesamturteil „gut (1,6)“. Preislich liegen dabei die Bosch und Siemens Maschine etwa gleichauf, das Miele Modell ist über die Hälfte teurer. Preislich noch etwas günstiger als die beiden Testsieger war die ebenfalls überzeugende Samsung WF5784. Sie erhielt die Note „gut (1,8)“.

Die besten Modelle 2015 im ETM Testmagazin

PlatzWaschmaschineGesamturteilLeistung
1Miele WMV 960 WPS P Wash 2.0 TDos XLsehr gut (95,1%)93,6%
2AEG L99695FLsehr gut (92,7%)90,4%
3Samsung WW90J6400CWsehr gut (92,0%)90,4%

Das Testmagazin führt seit Jahren sehr aufwändige Vergleichstest durch. Der letzte stammt aus Heft 10 / 2015. Hilfreich sind besonders die vielen Details und Messwerte. Anhand von Fotos und Tabellen lassen sich Eindrücke gewinnen, für die das pure Ergebnis nicht genügt hätte. Zu jedem Modell finden Sie eine ausführliche Beschreibung. Schließlich möchte man nicht nur ein Gesamtergebnis, sondern auch möglichst alle Vorteile und Nachteile erfahren. Der Abruf ist allerdings derzeit kostenpflichtig.

Die Testmethoden im Überblick

Wir vergleichen für Sie die Ergebnisse diverser Waschmaschinen Tests, sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland. Auch wenn die genauen Testverfahren je Testinstitut oder Magazin voneinander abweichen, gibt es doch generelle Gemeinsamkeiten. Hier finden Sie gängige Methoden, um die wichtigsten Eigenschaften von Waschvollautomaten zu bewerten.

  • Wasserverbrauch und -effizienz: In einem offiziellen Wachmaschinen Test eines unabhängigen Instituts werden die Herstellerangaben zum Wasserverbrauch mit eigenen Messverfahren überprüft. Dazu werden z.B. Durchflussmesser an die einzelnen Vollautomaten angeschlossen, um den Wasserverbrauch genau zu beziffern. Um die Effizienz zu ermitteln, wird verglichen, wie viel Wasser pro Kilogramm Testwäsche verbraucht worden ist. Dadurch kann auch die Wassereffizienz von Maschinen verschiedener Größen gut verglichen werden.
  • Schleuderwirkung: Nach einem Schleudergang sollte möglichst wenig Wasser in der Wäsche zurückbleiben – denn dadurch gelingt das anschließende Trocknen schneller und, wenn Sie einen Wäschetrockner einsetzen, energiesparender. Um die Schleuderwirkung genau zu prüfen, lässt sich die Wäsche bei einem exakten Test vor und nach dem Schleudergang wiegen. Je größer die Differenz, desto mehr Wasser wurde herausgeschleudert und desto weniger Restfeuchte ist in ihr verblieben. Oft bieten Waschmaschinen verschiedene Schleudergänge an, die sich in der Zahl der Schleuderumdrehungen pro Minute unterscheiden. Je nach Test wird die automatische voreingestellte oder die maximal mögliche Schleuderzahl verwendet.
  • Pflege: Um zu überprüfen, wie pfleglich und schonend Textilien in einer Waschmaschine behandelt werden, gibt es mehrere Möglichkeiten: Einerseits ist die Betrachtung der Kleidungsstücke selbst, z.B. im Augenschein oder unter dem Mikroskop, auf sichtbare Abnutzung hin möglich. Um schon nach wenigen Waschgängen ein Urteil zu fällen, wählen manche Waschmaschinen Tests auch andere Herangehensweisen: Dann wird z.B. jeder eigentlichen Wäscheladung ein oder mehrere leicht verschleißende Stoffmuster hinzugegeben. Dieses Muster wird dann vor und nach jedem Durchlauf genau untersucht. Je geringer die Abnutzung ist, desto besser fällt in solchen Tests die Bewertung der Pflege aus.
  • Lautstärke: Um das maximale Geräuschniveau herauszufinden, ist eine genaue Messung während des Schleudergangs sinnvoll. Die genaue Messweise der höchsten Lautstärke fällt dabei je nach Waschmaschinen Test Methode unterschiedlich aus. In manchen Tests wird sie aus einem Meter Abstand von der Maschine in einem Meter Höhe aufgezeichnet. Die typische Lautstärke einer zeitgemäßen Waschmaschine ist nicht mehr mit dem Lärm früherer Jahre oder Jahrzehnte zu vergleichen: Heute erzeugen bereits diverse Waschvollautomaten in etwa dasselbe gut erträgliche Geräuschlevel wie eine normale Unterhaltung (ca. 65dB).
    Bei den gemessenen Werten in Testlabors etc. ist immer zu bedenken, dass dieselbe Waschmaschine in unterschiedlichen Räumen verschiedene Lautstärken entwickeln kann – denn neben dem Luftschall, der sich direkt von der Waschmaschine durch die Luft zum Ohr hin ausbreitet, ist der sogenannte Trittschall ein wichtiger Faktor: Beim Trittschall übertragen Fußboden, Wände und Decken die Schallvibrationen und geben diese wiederum an denselben Raum oder an die benachbarten Zimmer ab. Wie viel Trittschall auftritt, hängt individuell vom jeweiligen Gebäude ab und kann in einem Waschmaschinen Test nicht für den Einzelfall vorhergesagt werden. Bei starken Trittschall-Übertragungen hilft jedoch ein Untersatz, der die Vibrationen und Schallwellen einer Waschmaschine zu einem großen Teil absorbieren kann.

Was ist außer einem guten Waschmaschine Testergebnis noch zu beachten?

Ein Waschmaschinen Test ist bei der Suche nach einer neuen Waschmaschine eine wichtige Entscheidungshilfe. Aber nicht nur der Testsieger und die Bestenliste eines Testinstituts sind für die Modellwahl wichtig, sondern auch die Meinungen privater Käufer sowie die Frage, welche Modelle im Handel am beliebtesten sind. Das berücksichtigen wir in folgendem Vergleich.

Berichte und ein mit Prüfnoten ausgezeichneter Waschmaschine Testsieger sind eine gute, bewährt zuverlässige Entscheidungshilfe. Aber wir berücksichtigen für unseren Waschmaschinen Test Sieger noch weitere wichtige Kriterien: Die Platzierungen im Vergleich ergeben sich aus den Noten bei systematischen Tests anerkannter Testinstitute, aus der Zufriedenheit in der praktischen Alltagsnutzung privater Kunden sowie aus der Beliebtheit bei bestätigten Käufern im Online-Handel. Ein Testsieger vereint mehrere dieser Eigenschaften auf sich, wobei die Qualität der Waschleistung insgesamt den höchsten Wert einnimmt.

Wie ergänzen sich Waschmaschinen Tests und die Bewertungen von Kunden?

Wer eine neue Waschmaschine kaufen möchte, möchte sich rundum informieren, welches Gerät für ihn das Beste ist. Denn anders als viele sonstige Produkte kann man eine Waschmaschine normalerweise nicht in einem Geschäft ausprobieren. Um die nötigen Erfahrungswerte für die eigene Kaufentscheidung zu sammeln, ist deshalb ein Waschmaschinen Test die beste Möglichkeit.

Bei amazon und anderen Online-Händlern werden die Informationen, die Sie einem solchen Test entnehmen können, um die Erfahrungen zahlloser Kunden erweitert, die eine enstprechende Waschmaschine bereits selbst gekauft und kurz oder z.B. bereits über Monate hinweg im Alltag eingesetzt haben. Das hat einen wichtigen Vorteil: Anders als in einer genormten Testumgebung kommen bei dieser individuellen Nutzung noch zufällige oder ungeplante Erkenntnisse auf. Aber auch die Zufriedenheit mit dem Kundenservice des Herstellers, Erlebnisse mit der Kulanz oder die Verständlichkeit der Bedienungsanleitung und Handhabung für Laien.

Das Urteil eines Testinstituts ist wiederum deswegen hilfreich, weil es in der Regel diverse Modelle unter sehr gut vergleichbaren Bedinungen mit nahezu oder komplett identischer Nutzung testet und vergleicht. Denn ein Privatkunde kann zwar seine Meinung und Bewertung über das von ihm gekaufte Gerät ausführlich schildern, aber er hat natürlich im Normalfall nicht parallel einen zweite Waschmaschine gekauft und getestet, sodass er keinen direkten Waschmaschinen Vergleich vornehmen kann.

Neue Funktionen: beeindruckend – und übersichtlich?

Noch mehr Einstellungsmöglichkeiten können auch überfordern, und niemand möchte sich intellektuell mit den Programmlogiken eines Haushaltsgeräts beschäftigen. So schön viele Zusatzfunktionen auch klingen: Wichtig ist, dass sie sich leicht abrufen und in das Waschprogramm intuitiv einbinden lassen. „Schaum Aktiv Waschen“, „Spülen plus“, „Schmutz: Schweiß“ – je nach Bezeichnung weiß man direkt was gemeint ist oder fragt sich eher, was man mit der einen oder anderen Option anfangen soll.

Einfache Handhabung und verständliche Beschreibungen sind deshalb unterscheiden daher – neben anderen Kriterien – eine sehr gute Test Waschmaschine von einer weniger guten Waschmaschine. Ob es sich dabei um sinnvolle, im Alltag relevante Funktionen handelt oder ob einfach nur ein Unzahl an Einstellmöglichkeiten verbaut wurde, wirkt sich ebenfalls auf das Testergebnis und die Entscheidung über den Waschmaschine Testsieger aus.

Saubere Wäsche: Einfach mehr Lebensqualität!

Es gibt nichts Schöneres, als morgens nach dem Bad in durch und durch frische Kleidung zu schlüpfen – oder abends in saubere, duftende Bettwäsche zu sinken. Deshalb ist eine tadellose Reinigung während der Wäsche unverzichtbar. Welche Waschmaschine im Test am besten reinigt, ist deshalb das wichtigste Kriterium bei allen Untersuchungen. Mit zwei neuen Entwicklungen hat sich in dieser Hinsicht bei neuen Modellen einiges getan: Einsprühen und Schaumsensoren sind die Stichworte.

  • Ein Schaumsensor sorgt für die richtige Menge an Schaum. Dieser ist einerseits zwingend nötig, damit die Waschladung gründlich von Schmutz befreit werden. Doch wenn zu viel vorhanden ist, können trotz mehrerer Spülgänge Reste in den Fasern zurückbleiben. Das ist für Allergiker problematisch. Denn die verbleibenden Tenside sind nicht für jeden verträglich. Wie der Sensor genau arbeitet, ist je nach Waschautomat unterschiedlich.
  • Damit Waschmittel perfekt wirken kann, muss es sich komplett auflösen. Das ist manchmal schwierig, weil das Waschwasser zunächst kalt ist. Außerdem heizen viele Maschinen es nicht so heiß auf, wie es laut Programm zu erwarten wäre. Deshalb arbeiten einige Produkte mit einer Sprühfunktion. Statt also gebunden ins Wasser zu gelangen, verteilen sich die Tropfen des Waschmittels direkt viel besser und sind wirksamer.

Reinigen und pflegen

Neben der Entfernung aller Schmutzreste (und natürlich auch aller Waschmittelrücksände) soll die beste Waschmaschine natürlich auch die Wäsche pflegen. Denn eine hygienisch reine, aber dafür verfärbte oder im Stoff schlimmstenfalls beschädigte Wäsche kann nicht das Ziel sein. Deshalb bieten wirklich gute neue Waschmaschinen je nach zu reinigenden Textilien verschiedene Waschprogramme an, z.B. „Wolle“, „Fein + Seide“ oder „Sport“ (für atmungsaktive Wäsche und Funktionsbekleidung). Durch diese Vorauswahl wird der komplette Waschgang so voreingestellt, dass die eingelegte Schmutzwäsche so sanft wie nötig gereinigt wird.

Die verschiedenen Programme zeigen es schon. Der richtige Umgang mit der Wäsche ist fast ebenso wichtig wie die Reinigungswirkung. Beschädigungen sind jedoch nur ein Extremfall. Viel häufiger wird die eigentliche Frischewirkung verfehlt, weil einem versehentlich kleine Fehlbedienungen unterlaufen. Um das zu verhindern, stellen wir hier neben den Testergebnissen auch Waschtipps für Sie zusammen. Damit lässt sich bei allen getesteten Modellen für ein noch besseres Ergebnis sorgen. Die feuchte Wäsche nicht stundenlang in der Trommel liegen zu lassen um muffige Gerüche zu vermeiden, ist dabei nur einer von vielen Tipps und Tricks. Ganz leicht und unkompliziert. Denn wirklich frische, reine Wäsche ist kein Hexenwerk sondern mit ein paar Handgriffen schnell erledigt.

„Smarte“ Produkte – die clevere Waschmaschine

Während Waschmaschinen früher vor allem ein vorgegebenes Schema abgearbeitet haben, sind moderne Modelle „klüger“ geworden. Erstens gibt es eine Vielzahl von Programmen, die für (fast) alle nur erdenklichen Textilien in unterschiedlichen Verschmutzungsarten das Beste herausholen sollen. Und zweitens sollen Waschmaschinen sich auch dann auf die Wäsche „einstellen“, ohne dass man als Verbraucher eine Unmenge an Einstellungen vornehmen muss. Wie smart das Produkt ist, entscheidet also auch mit darüber, ob die Wäsche leicht und eher angenehm von der Hand geht – damit man möglichst wenig Freizeit dafür aufbringen muss. Auch diese Faktoren berücksichtigt die Ergebnisliste in unserem Waschmaschinen Test.

Umweltverträglichkeit und Verbrauch

Waschmaschinen Test: Verbrauch und Effizienz

Beim Verbrauch sind für eine Waschmaschine Test und Energielabel wichtig. Das Erste als Anhaltspunkt für den konkreten Verbrauch, das Zweite für den Vergleich der Effizienz.

Heutzutage sollte es selbstverständlich sein – und nicht nur ein Aushängeschild zu Werbezwecken – dass jeder Hersteller verantwortungsvoll mit der Umwelt umgeht. Das nutzt nicht nur dem Erhalt der Ressourcen, sondern praktischerweise auch dem eigenen Geldbeutel. In punkto Energieeffizienz gehen Umweltverträglichkeit und Geldersparnis Hand in Hand. Je weniger Strom, Wasser und Waschmittel eine Waschmaschine für dasselbe Reinigungsergebnis benötigt, desto besser fällt die Testbewertung aus. Darüber hinaus ist aber auch schon bei der Herstellung der Einsatz von Werkstoffen und der Energieaufwand bei der Produktion zu berücksichtigen, und die Frage, inwiefern die Maschine bei der Entsorgung umweltverträglich recyclet werden kann.

Aufgrund leistungs­fähiger Waschmittel ist es heute möglich, die Wassertemperatur während des Reinigungsganges deutlich niedriger zu halten als noch vor wenigen Jahren. So ist Koch­wäsche heutzutage fast gar nicht mehr verbreitet, und die bis vor kurzem sehr geläufig 60-Grad-Wäsche kommt immer seltener vor. Das 40-Grad-Programm ist z.B. zur Standardeinstellung bei vielen Verbrauchern geworden, auch mit 20°C waschen heute bereits viele ganz selbstverständlich – was früher oft undenkbar war. Allein diese Senkung der gewählten Gradzahl spart natürlich Strom, weil der Großteil des Energieverbrauchs für das Aufwärmen bzw. Aufheizen des Wassers eingesetzt wird.

Auch die Niedrigtemperaturen selber werden immer energieeffizienter erzeigt: Eine voll beladene Maschine 40°C Buntwäsche benötigt – bei aktuellen Wasch­maschinen aus dem Test – nur noch ca. 55-80 Liter Wasser und etwa 0,7-1,0 kWh Energie. Früher waren für dasselbe Programm etwa 100 Liter und ca. doppelt soviel Energie erforderlich.

Wie genau spart man heute Energie ein?

Ein wichtiger Weg ist es, die Waschmittel länger einwirken zu lassen: Wurde Reinheit früher eher durch Hitze erzeugt, überlässt man es heute stärker den chemischen Wirkungen des Wäschepulvers, gegen den Schmutz vorzugehen. Eine einheitliche und wichtige Erkenntnis aus aktuellen Tests besteht darin, dass die Programmdauer der getesteten Geräte fast aller Hersteller immer länger wird. Label-Programme mit 40°C oder 60°C dauern heutzutage mit modernen Geräten in aller Regel mindestens 2 Stunden (bei ca. 60°C) oder sogar häufig über 3 Stunden (bei ca. 40°C).

Es gibt einige legale Tricks der Hersteller, um bessere Effizienzwerte zu erhalten.

Als Verbraucher kann man sich beim Kauf einer neuen Waschmaschine nicht blind auf das Energielabel verlassen – denn um immer höhere Energieeffizienzwerte zu erreichen, setzen Hersteller unter anderem auf verlängerte Waschzeiten (Einwirkzeiten) und besonders große Trommeln.

Der Grund zu immer mehr Trommelgröße liegt sicher auch darin, dass die Energieeffizienz aus dem Energieverbrauch pro Kilogramm Wäsche umgerechnet wird. Dadurch kann die Effizienz einer Maschine bei voller Beladung einer sehr großen Trommel pro Kilogramm Textilien besser werden – denn ob sich darin z.B. 10 oder 11 kg befinden, ist oft nur ein geringer Zusatzaufwand.

  • Angenommen, zwei Maschinen benötigen für 10 kg Wäsche jeweils dieselbe Energie, z.B. 1,0 kW. Die eine der Maschinen hat auch nur 10 kg Fassungsvermögen, die andere ab 11 kg. Wenn Letztere für 11 kg nur minimal mehr Strom verbraucht, z.B. insgesamt 1,05 kW. Dann benötigt sie pro Kilogramm nur 1,05kWh : 11 kg = 0,095 kWh/kg. Das etwas kleinere Gerät benötigt aber 1,0 kWh : 10 kg = 0,10 kWh/kg.
  • Obwohl sie bei gleicher Beladung also gleich viel Strom benötigen, würde die größere Maschine in dieser Messung eine bessere Energieeffizienz besitzen. Denkbar wäre sogar, dass eine Maschine mit sehr großer Trommel pro Kilogramm weniger Energie verbraucht, aber bei einer im Alltag üblichen Teilbeladung sogar mehr Strom verbraucht als ein Gerät mit einer kleineren Trommel für dieselbe Wäschemenge benötigt.
  • Daher sollte man immer prüfen, ob man die Maschine, für die man sich interessiert, auch wirklich häufig voll beladen würde – oder ob sie nicht zu groß für die eigenen Bedürfnisse ist.

Nach welchen Kriterien die Deutschen eine neue Waschmaschine kaufen

Waschmaschinen Preisvergleich: Kosten

Beim Preisvergleich achten viele auch auf die laufenden Kosten. Zurecht, denn sie sind über mehrere Jahre oft insgesamt höher als der Kaufpreis. Deshalb müssen sie stimmen, damit die Anschaffung günstig ist.

Um diese Frage zu beantworten, beziehen wir uns auf die Umfrage “So wäscht Deutschland” von TNS Infratest, die von Samsung in Auftrag gegeben worden war und im November 2012 unter 1.004 Personen zwischen 18 und 65 Jahren durchgeführt worden ist. Hier die Ergebnisse:

  • Bei den meisten Kaufinteressenten steht ein möglichst geringer Energieverbrauch sowie Wasserverbrauch ganz oben auf der Wunschliste.
  • Erst danach rangieren eine möglichst lange Lebensdauer – ebenfalls ein Zeichen für besondere Sparsamkeit. Das legt nahe, dass auch die Energieeffizienz & Co. weniger aus Naturschutz, als in vielen Fällen doch mit Rücksicht auf den eigenen Geldbeutel ganz oben steht.
  • Ein möglichst sauberes Waschergebnis nimmt bei den meisten Verbrauchern ebenfalls einen geringeren Stellenwert ein als höchste Einsparmöglichkeiten bei Strom und Wasser.

Das sollte in einem guten Waschmaschinen Test berücksichtigt werden, der auch die Energieeffizienz und (voraussichtliche) Haltbarkeit stark in das Ergebnis einbeziehen muss. Unser Waschmaschinen Testsieger von Miele hat unter anderem speziell im Dauertest überzeugt.

Wie man diese Kriterien ermitteln kann

Viele Dinge kann man nur mit aufwendigem Testen ermitteln, aber einige wichtige Werte stehen einfach auf dem Energielabel – und das muss jede Waschmaschine laut Gesetz deutlich vorweisen, egal ob Frontlader oder sonst eine Bauweise. Im Geschäft kleben sie am Gerät, bei Online-Bestellungen sind die manchmal nur durch Suchen findbar. Falls der Online-Shop, bei dem Sie eine Waschmaschine kaufen möchten, dieses Energieetikett nicht bereitstellt, können Sie auf der Herstellerseite nach dem entsprechenden Modell suchen.

Energieeffizienzklasse, Schleudererleistung, Waschwirkung

Hier werfen leider immer noch viele Händler und Verbraucher einige Begriffe durcheinander, die ähnlich klingen, aber doch Angaben über unterschiedliche Dinge machen. Deshalb eine kurze Aufklärung, worauf Sie achten sollten:

Effizienzklasse

Beim Kauf häufig nachgefragt ist die Effizienzklasse. Aber um welche Effizienz geht es hier? Gemeint ist in aller Regel die Energieeffizienz, also die Frage, wie viel Strom verbraucht wird, um eine bestimmte Anzahl von verschiedenen, komplett genormten Waschgängen durchzuführen.

Inzwischen wurde die jahrelange Energieffizienz-Skala umgestellt: Statt von A bis G geht es nun von A+++ bis D. Wichtig: Die Kriterien für die beste, zweitbeste etc. Effizienzklasse sind immer strikter geworden.

Das hat leider auch Nachteile. Denn um möglichst wenig Energie zu verbrauchen, setzen Hersteller z.B. auf kältere Waschtemperaturen. Schließlich geht ein Großteil des Gesamtenergieverbrauchs für das Aufheizen des Wassers drauf.

Im Waschmaschinen Testbericht von Stiftung Warentest in Heft 01/13 gab es dadurch keine einzige Maschine, die beim 60°-Programm das Wasser tatsächlich auf 60°C erhitzt hätte. Um trotzdem reine Wäsche zu erzeugen, laufen die Programme immer länger, damit Tenside & Co. in der Waschtrommel ausgiebig auf die Textilien einwirken können  – drei Stunden für ein Normprogramm sind inzwischen keine Seltenheit mehr.

Das Energieetikett

Waschmaschine Test: Energieeffizienzklasse

Neben einem Waschmaschinen Test sollte man auch offizielle Werte wie die Energieeffizienzklasse beachten.

Damit man verlässliche Angaben vergleichen kann, ist per EU Verordnung ein einheitliches Energielabel Pflicht. Das muss z.B. im Handel deutlich bei den einzelnen Waschmaschinen sichtbar sein. Format und Größe sind vorgeschrieben. Aber wie liest man dieses EU Energielabel? Wir haben die aktuelle Version von 2016 einmal mit Markierungen versehen. So lässt es sich leichter nachvollziehen.

  1. Name des Herstellers und genaue Modellbezeichnung
  2. Energieeffizienzklasse des Geräts
  3. Farbskala der Klassen zur besseren Einordnung, von A+++ bis D
  4. Genormter Energieverbrauch innerhalb eines Jahres, angegeben in kWh/Jahr
  5. Jährlicher Wasserverbrauch bei einer genormten Nutzung, gemessen in Liter/Jahr.
  6. Maximale Füllmenge in kg, bezogen auf Baumwolle
  7. Schleuderwirkungsklasse von A (beste) bis G (schlechteste). Die jeweils zutreffende Angabe ist größer geschrieben.
  8. Lautstärke in dB, separat für den Waschgang und beim Schleudern angegeben. Je höher der Wert, desto lauter.

Schleuderwirkungsklasse

Der Name “Schleuderwirkungsklasse” klingt zwar sehr kompliziert, ist aber fast selbsterklärend – wenn man sich einmal darüber informiert hat, wird man sich die Bedeutung vermutlich ganz leicht merken. Denn es geht darum, wie wirkungsvoll der Schleudergang die Feuchtigkeit aus den Textilien befördert, die gerade gewaschen werden.

Triefend nasse Wäsche möchte man aus Waschmaschinen nicht entnehmen, daher ist die Schleuderwirkung sehr relevant. Und diese hängt nicht ausschließlich von der Schleuderdrehzahl ab (die in Umdrehungen pro Minute gemessen wird, abgekürzt U/min oder auch upm, im Sprachgebrauch auch Schleudertouren genannt). Damit man die verschiedenen Geräte gut vergleichen kann, hat man für die Wirkung mehrere Klassen eingeführt, von A (beste Klasse) bis G (schlechteste).

Die Schleudereffizienzklasse wird von manchen für dasselbe benutzt. Genau genommen bezeichnet sie aber etwas anderes: nämlich die Frage, mit wie viel Aufwand die jeweilige Wirkung erreicht wird. Das ist z.B. wichtig, damit man weiß, wie viel Energie für einen bestimmte Trockenwirkung die Maschine verbraucht.

Fassungsvermögen

Auch die Füllmenge eines Waschautomaten ist genormt. Diese sogenannte Nennkapazität wird aber nicht etwa in Litern gemessen (also nach dem Hohlraum in der Waschtrommel), sondern anhand der maximal möglichen Beladung mit Baumwolle in einem bestimmten Programm. Das bedeutet, dass das angegebene Fassungsvermögen nicht für jeden Wäschetyp gilt und im Alltag oft gar keine Rolle spielt – außer man nutzt genau dasjenige Programm, nach dem der Wert berechnet wurde. Dennoch ist die Zahl eine gute ungefähre Orientierung, ob in eine Waschtrommel eher mehr oder eher weniger passt.

  • Faustformel: Pro Person im Haushalt sollte das Fassungsvermögen ca. 2,5 kg betragen, damit sich keine Berge vor dem Frontlader oder dem Toplader türmen.
  • Tipp: Nehmen Sie die Nennkapazität nicht zu wichtig – auch mit unterdurchschnittlichen Angaben vie etwa „5kg“ kann man durchaus die Schmutzwäsche einer durchschnittlichen Pärchenwohnung reinigen. Diese Modelle punkten beim Kauf zudem oft mit einem niedrigen Preis.

Waschwirkungsklasse

Wie sauber kommt die Wäsche aus der Waschtrommel? Diese Frage beantwortet die Waschwirkungsklasse zumindest nach optischen Kriterien. Denn je nach dem, in welcher Klasse eine Maschine eingeordnet ist (hier ist die Skala von A bis G noch aktuell), kann man bereits ahnen, wie stark die zuvor schmutzige Wäsche nach dem kompletten Programmdurchlauf aufgehellt ist.

Welche Angaben finde ich wo?

Mehrere Angaben stehen direkt auf dem EU-weit einheitlichen Energielabel am jeweiligen Gerät. Das ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben.

Außerdem bietet ein Testmagazin oft sehr genaue Angaben zu den untersuchten Geräten.  Zum Beispiel die Magazine „test“ und „ETM Testmagazin“. Allerdings unterscheiden sich je nach Testbericht oder Anbieter die konkreten Untersuchungsdisziplinen.

Auf der Herstellerseite findet man oft umfangreiche Technikangaben. Dabei sollte man  darauf achten, ob diese nach einem Normverfahren angegeben sind. Sonst sind sie schlecht mit Modellen anderer Hersteller vergleichbar.

Speziell für Fragen der Energieeffizienz gibt es zudem die Seite EcoTopTen. Diese präsentiert regelmäßig ökologisch vorteilhafteste Waschmaschinen. Gewertet wird nach bestimmten Kriterien aus Sicht der EcoTopTen Redaktion.

Welche Vorzüge hat ein Waschmaschine Testergebnis gegenüber einer Kundenbewertung?

Ein Waschmaschinen Testbericht enträtselt die Kaufentscheidung, indem die einzelnen Vollautomaten in Laborvergleichen oder ausgiebigen Einzeltests laufen gelassen und verschiedensten Aufgaben unterzogen werden. Durch einen z.B. von unabhängigen Instituten wie ÖKO-Test oder Stiftung Warentest durchgeführten, objektiven Waschmaschinen Vergleich lässt sich gut herausfinden, welche Modelle wahrscheinlich auch im alltäglichen Einsatz bei Ihnen zu Hause…

  • Ihre Wäsche am besten waschen
  • Reiniger am besten ausspülen
  • Wasser und Energie sparen
  • Wäschestücke schonen.
  • Anschlüsse für Warm- und Kaltwasser haben.
  • Einen Standardwaschgang am schnellsten absolvieren
  • Testsieger und Kauftipp sind.

Wie werden Waschmaschinen getestet?

Neutrale Testmagazine oder -institute unterziehen Waschmaschinen einheitlich definierten und objektiv messbare Prüfungen. Diese umfassen typische Anwendungsfälle im Alltag.

Test-DisziplinWas wird untersucht?Wie erfolgt die Benotung?
FunktionWie gut kann die Maschine waschen, schleudern und spülen?Die Prüfer geben künstlichen Schmutz auf die Wäsche. Anschließend testet man verschiedene Waschprogramme. Der Restschmutz wird ebenso bewertet wie die verbleibende Restfeuchte.
HaltbarkeitWie bestehen die Geräte einen Dauereinsatz?Je nach Testmagazin durchlaufen die Automaten weit über 1000 Wäschen. Das simuliert mehrere Jahre Nutzung.
BedienungWie einfach ist die Maschine zu nutzen?Von der Anleitung über die Bedien-Leiste bis hin zur Wartung: Mehrere Personen bewerten die Bedienfreundlichkeit.
UmweltWie viel verbraucht der Top- oder Frontlader - und wie laut ist er?Untersucht wird der Stromverbrauch im Ruhemodus und im Betrieb. Außerdem der Wasserverbrauch. Die Lautstärke wird im Hauptwaschgang und im Schleudergang gemessen.
WasserschutzWie wahrscheinlich sind Wasserschäden?Ein Fachmann begutachtet die integrierten Schutzmechanismen auf Schwachstellen. Falls im Dauertest Wasserschäden auftreten, wird das vermerkt.

Der Unterschied zu Kundenmeinungen: diese betreffen immer nur genau ein Gerät mit einer individuellen Nutzung. Bei einem objektiven Vergleich stellt man dagegen immer wieder exakt dieselben Bedingungen nach – z.B. mit präparierter Wäsche, die einen identischen Verschmutzungsgrad und in genau gleicher Menge in den jeweils getesteten Waschvollautomaten gegeben wird. Dadurch kann man die unterschiedlichen Ergebnisse eindeutig auf die Leistung der einzelnen Waschmaschine zurückführen.

Dabei wird unter anderem gemessen, welcher Energieverbrauch anfällt, welche Lautstärke und welche Reinigungsleistung erzielt wird.

Reinigung und Spülwirkung messen

Ist der Schmutz innerhalb des laufenden Programms aus der Kleidung herausgewaschen, muss die Maschine ihn mit dem Wasser zusammen aus der Trommel herausspülen. Sonst lagert er sich wieder in der Wäsche ab. Um die Schmutzentfernung und Spülwirkung zu prüfen, setzen Prüfinstitute spezielle Verfahren ein. Man kann Wäschestücke vorab mit einer chemischen Substanz behandeln. Nach dem Waschprogramm lassen sich die Rückstände dieser Substanz messen. Dazu wird eine Probe des Wassers genommen, das sich noch in der Kleidung befindet. Je weniger Rückstände, desto besser die Spülwirkung. Bestimmte Maschinen berechnen auch mittels Lichtreflektionen der gewaschenen Textilien den verbliebenen Schmutzanteil.

Wichtig sind zudem insbesondere Wasserverbrauch, Schleuderwirkung und Wäscheschonung bei einem Waschmaschinen Test.