Waschmaschinen Test

Welche ist die beste Waschmaschine?

Waschmaschine Lexikon & Fachwörter

Fachbegriffe rund um die Waschmaschine – schnell erklärt
Waschmaschine Test-Tipps
Jede Waschmaschine bietet diverse Eigenschaften und Funktionen, die durch oft fantasievolle Marketingnamen oder offziell vorgegebene Begriffe gekennzeichnet sind.

Aber welche Bedeutung haben die einzelnen Bezeichnungen genau: was versteht man wirklich unter amtlichen Begriffen wie „Energieeffizienz“ – und was steckt hinter den Wortschöpfungen, die sich die verschiedenen Hersteller speziell für ihre eigenen Produkte ausgedacht haben?

Wir listen die häufigsten und bekanntesten Begriffe für sie auf und erklären kurz und verständlich, was sich sachlich dahinter verbirgt.

  • A, A+, A++, A+++: Siehe Energieeffizienklassen.
  • AntiVibration: Trademark von Bosch, die ein besonders leises Wäscheschleudern bewirbt. Durch ein bestimmtes Design der Seitenwände, das durch Kreise und Kreissegmente gekennzeichnet ist, soll die Waschmaschine laut Bosch mehr Standfestigkeit besitzen und dadurch Vibrationen verringern.
  • AquaStop: Allgemein übliche Bezeichnung für eine technische Funktion, welche die Wasserzufuhr zur Waschmaschine unterbricht, falls es am Wasserschlauch zu einem Leck kommen sollte. Der AquaStop verhindert somit ein Auslaufen und kann vor Wasserschäden schützen.
  • AutoDos: Bezeichnung von Miele für die automatische Dosierung von Flüssigwaschmittel und Pulverwaschmittel. Man füllt einmalig das jeweilige Waschmittel in größerer Menge in den jeweils dafür vorgesehenen, separaten Behälter. Anschließend wählt man in der Programmeinstellung der Waschmaschine die Option „automatische Dosierung“.
    Daraufhin fügt AutoDos selbständig – je nach Waschprogramm, Beladung und Schmutzgrad – die für den jeweiligen Waschgang erforderliche Menge Waschmittel hinzu. Ob das flüssige oder pulverförmige Mittel sinnvoller ist, beurteilt AutoDos zuvor anhand des eingestellten Programms und der Temperatur – und schlägt Ihnen seine Empfehlung vor. Erst nach Bestätigung per Tastendruck durch den Nutzer wird das jeweilige Waschmittel dann tatsächlich eingesetzt.
    AutoDos ist allerdings nicht für alle Waschprogramme nutzbar. Der Hersteller verspricht eine Einsparung von bis zu 30% Waschmittel und ein nur halbjährliches Nachfüllen der Behälter bei durchschnittlicher Gerätenutzung (das Fassungsvermögen der Dosiereinheit beträgt jeweils 3,7 Liter für Pulver- und Flüssigwaschmittel).
  • Bullauge: Gläsernes bzw. durchsichtiges Mittelstück der Tür von Frontlader-Waschmaschinen (siehe Frontlader).
  • dB: Abkürzung für dezibel, physikalische Maßeinheit für Schalldruck. Je höher die dB Zahl, desto lauter ist das Gerät. Die Angabe in dB(A) bezieht sich auf einen „angepassten“ Schalldruck, d.h. dabei wird die anatomische Form des menschlichen Ohrs stärker berücksichtig. Die Angabe in dB(A) gibt also nicht die absolute Lautstärke des Geräts an, sondern das Maß an Lautstärke, das vom menschlichen Ohr wahrgenommen wird. Vergleichswerte: 40 dB(A) sind typisch für eine leise Unterhaltung, 50  für eine normale Unterhaltung, 60 für eine laute Unterhaltung, 70 für Haushaltslärm, 80 für Schreien. Zum Vergleich: Ab einer Lautstärke von 85 dB(A) ist am Arbeitsplatz das Tragen von Hörschutz vorgeschrieben. Die meisten Waschmaschinen weisen je nach Waschprogramm Werte zwischen 50 und 75 dB(A) auf.
  • EcoDrive: Bezeichnet bei Samsung einen bestimmten Antrieb einer Waschmaschine, der besonders sparsam, leistungsstark, verschleißarm und langlebig sein soll.
  • EcoSilence Drive: Trademark von Bosch für einen bestimmten Typ Waschmaschinenmotor, der mit Permanentmagneten statt mit Kohlebürsten angetrieben wird und dadurch laut Hersteller besonders leise sowie vollkommen reibungsfrei arbeitet. Der Motor kann dadurch z.B. nicht heißlaufen. Nach amtlichen Vorgaben gemessen erreicht ein solcher EcoSilende Drive die Energieffizienzklasse A+++.
  • Einspülkasten: Fachbezeichnung des Aufnahmebehälters, in den man das Waschmittel und/oder den Weichspüler für den folgenden Waschgang von Hand einfüllt. Heißt so, weil die in ihn eingefüllten Mittel in die Trommel hineingespült werden. Der Einspülkasten befindet sich in der Regel oben links an der Front der Waschmaschine und ist ausziehbar.
  • Energieffizienz: Die Energieeffizienz gibt an, mit wie wenig oder wie viel Energie eine Waschmaschine bestimmte Reinigungsvorgänge bewerkstelligen kann. Im Endeffekt bedeutet das: „Wie günstig oder wie teuer kommt mich der Stromverbrauch bei dieser Maschine“. Für eine leichtere Vergleichbarkeit hat man die Energieeffizienz in mehrere Energieeffizienzklassen (siehe dort) unterteilt.
  • Energieeffizienzklassen: Mehrstufige Unterteilung der Energieeffizienz, von „besonders sparsam“ bis „hoher Energieverbrauch“. Jede Klasse erhält einen Buchstaben, angefangen bei A (sparsam) bis D oder G (je nach dem, was man misst). Da die Effizienz immer weiter gesteigert werden konnte, wurden weitere Klasse, oberhalb von A eingeführt, die mit Pluszeichen gekennzeichnet sind. A+ ist (um 13%) sparsamer als A, A++ ist sparsamer als A+, A+++ ist sparsamer als A++ (und 32% sparsamer als A). Die aktuell beste Energieeffizienzklasse von Waschmaschinen ist A+++. In absoluten Zahlen bedeutet A+++, dass der jährliche Stromverbrauch einer Waschmaschine unter 46 kWh liegen muss.
    Wichtige Einschränkung dabei: Die Effizienz­klasse bezieht sich nur auf die zwei Programme „40 Grad Baumwolle“ und „60 Grad Baumwolle“ mit unterschiedlicher Beladung, wie es in der EU Verordnung Nr. 1061/2010 vorgeschrieben ist. Sie gibt jedoch keinen genauen Hinweis darauf, wie hoch der Energieverbrauch bei anderen Programmen ist.
    Wichtige Ergänzung: Außer der Energieeffizienzklasse gibt es auch noch die Schleudereffizienzklasse (siehe dort).
  • Energieetikett: Siehe EnergielabelWaschmaschine Energieetikett
  • Energielabel (auch „Energieetikett“, „EU Label“): Gut sichtbar bei einer Waschmaschine angebrachte Kennzeichnung der Energieffizienzklasse (siehe dort). Das Energielabel hilft ihnen, schnell die Energieeffizienz mehrerer Geräte zu vergleichen. Das Label ist durch eine EU-Verordnung einheitlich und verbindlich vorgegeben, die aktuelle Fassung des Etiketts stammt von Dezember 2010 und ist seit 2012 verbindlich.
    Wichtigste Änderung zur früheren Version: Die Waschmaschinen Energieeffizienzklassen reichen mittlerweile nicht mehr von A bis G, sondern von A+++ bis D. Außerdem wurden weitere Angaben aufgenommen: Energieverbrauch pro Jahr, Wasserverbrauch pro Jahr, maximale Füllmenge, die Schleuderwirkungsklasse (diese allerdings weiterhin von A bis G) und die maximale Lautstärke bei normalem Betrieb sowie im Schleudergang. Im obersten Abschnitt des Etiketts müssen der Markenname des Herstellers sowie die genaue Modellbezeichnung aufgedruckt sein, um eine eindeutige Zuordnung zu ermöglichen.
  • EU Label: Siehe Energielabel
  • EU Verordnung Nr. 1061/2010: EU Verordnung, die für Hersteller amtlich festlegt, welche Eigenschaften seiner Waschmaschinen er bekanntmachen muss, wie diese zu bezeichnen sind und – bei Messwertangaben – nach welchen Methoden diese gemessen werden.
  • Fassungsvermögen: Gibt das maximale Wäschegewicht an, für das die zwei Waschprogramme „40°C Baumwolle“ und „60°C Baumwolle“ ausgelegt sind. Diese Bemessungsgrundlage ist ein wichtiges Detail, denn für andere Textilien (z.B. Funktionswäsche, pflegeleichte Materialien usw.) gelten geringere Gewichtsgrenzen, die in der Regel nur etwa die Hälfte des maximalen Wäschegewichts betragen (z.B. maximal 3 kg Feinwäsche bei maximal 7 kg Baumwolle).
  • Frontlader: Waschmaschine, bei der Wäsche von vorne („front“) in die Trommel gelegt („geladen“) wird. Gegenteil ist ein Toplader.
  • Green Technology: Name eines Unternehmensprogramms von Bosch für Nachhaltigkeit, Effizienz und Transparenz, speziell bezogen auf Ressourcen und Energie.
  • Green Technology inside: Signet von Bosch, das Produkte werblich auszeichnet, die bei voller Leistung besonders wenig Energie und natürliche Ressourcen verbrauchen sollen und unter Berücksitigung ökologischer Kriterien hergestellt werden.
  • HomeProfessional: Produktnamenszusatz bei Bosch, das für Waschmaschinen und Wäschetrockner verwendet wird, die laut Hersteller eine stärkere Leistung mit einer schonenderen Textilbehandlung verbinden.
  • i-DOS: Von Bosch verwendeter Begriff für eine Dosierautomatik („i-ntelligentes Dos-ieren“). Bei Modellen mit i-DOS kann man in die Waschmittel-Schublade das Flüssigwaschmittel für bis zu ca. 20 Waschgänge auf einmal einfüllen. Der Tank in der Schublade bevorratet das Waschmittel und je nach gewähltem Waschprogramm gibt die Maschine eigenständig die passende Dosis zur Wäsche. Eine Füllstandsanzeige signaliert, wenn nachgefüllt werden muss. Der Hersteller verspricht eine Ersparnis von ca. 30% Flüssigwaschmittel und behauptet, dass Verbraucher in 9 von 10 Fällen falsch dosieren.
  • Integrierfähig: Waschmaschine, die in einem Schrank untergebracht werden kann, sodass die gesamte Front und Bedieneinheit bei geschlossener Schranktür nicht mehr zu sehen ist. Seltene Bauart und kaum angeboten.
  • kWh/annum: Bezeichnet auf dem EU Energielabel den Stromverbrauch einer Waschmaschine pro Jahr. Anmerkung: „annum“ bedeutet auf Lateinisch „Jahr“ und wurde als übernationale Bezeichnung gewählt. Das Label muss in allen EU Staaten identisch beschriftet sein.
  • Lärm: Siehe Lärmpegel
  • Lärmpegel: Gibt an, wie laut oder leise die jeweilige Waschmaschine beim Hauptwaschgang sowie im Schleudergang arbeitet. Wird gemessen in dB, siehe dort.
  • Lautstärke: Siehe Lärmpegel
  • LiquidWash: Bezeichnet bei Miele Waschmaschinen eine automatische Dosierung von Flüssigwaschmittel. Hierbei füllt man einmalig das persönlich bevorzugte Flüssigwaschmittel in einen separaten Vorratsbehälter, der über einen 2 Meter langen Verbindungsschlauch mit der Waschmaschine verbunden und für alle gängigen  Flüssigwaschmittel geeignet ist. Man kann ihn z.B. auf oder neben dem Gerät aufstellen.
    Anschließend wählt man über die Programmsteuerung der Waschmaschine die Option „Automatische Dosierung“. Daraufhin steuert die Maschine bei den folgenden Waschgängen selbständig die jeweils benötigte Menge an Waschmittel, angepasst an Programm, Beladungsmenge und Verschmutzungsgrad der Wäsche. Das verhindert eine Über- oder Unterdosierung des Reinigungsmittels. Wie lange der Vorrat reicht, hängt natürlich von den zu waschenden Textilien ab.
    Das Fassungsvermögen von 5 Litern (Außenmaße: 32,6 x 16,4 x 16,4 mm) kann nach Angaben von Miele je nach Waschhäufigkeit bis zu 4 Monate reichen. Man muss diese Technik, die wir im Waschmaschinen Test im Bereich Handhabung und Komfort berücksichtigen, allerdings nicht unbedingt einsetzen und kann auch über den eigentlichen Einspülkasten, der sich an der Maschine befindet, auch ganz normal Pulver,- Flüssig- und andere Waschmittel in den Waschgang geben.
    Die automatische Waschmitteldosierung spart laut Studie des Öko-Instituts e.V. bis zu 30% Waschmittel. Ähnliche Technologien sind AutoDos (siehe dort) und i-DOS (siehe dort) von Bosch bzw. das technisch identisch iDos (von Siemens).
  • Luftschallemissionen: Lautstärke, die sich über die Luft ausbreitet. Außer Luftschallemissionen gibt es noch Trittschallemissionen, bei denen Schallwellen durch Böden oder Wände übertragen werden (z.B. durch Tritte, Vibrationen und ähnliches).
  • Mengenautomatik: Allgemeine Bezeichnung für mehrere zusammengehörende Waschmaschinen-Funktionen: Eine Mengenautomatik kann durch (je nach Hersteller eventuell unterschiedliche) Sensoren die aktuelle Befüllung der Trommel feststellen. Je nach Modell passt sie daraufhin lediglich die Dauer des Waschprogramms an oder dosiert sogar die passenden Mengen an Waschmittel und Wasser für den Waschgang.
  • Nennkapazität: Siehe oben zu „Fassungsvermögen“
  • Programmdauer: Die Dauer eines Waschprogramms (gemessen von Start bis Beendigung), bei den meisten Maschinen für die Standard-Baumwollprogramme angegeben.
  • rpm: englische Abkürzung von „rounds per minute“, entspricht der deutschen Abkürzung „U/Min“ (siehe dort).
  • Schaum-Aktiv: Bezeichnung für ein Waschsystem, bei dem die Waschmittellauge (das mit Waschmittel versetzte Wasser) zu Blasen aufgeschäumt wird. Dieser Schaum soll die Kleidung beim Waschen umhüllen und dadurch schonend reinigen. Wie das Waschmittel schon vorab im Wasser aufgelöst wird, soll eine schnelle Wirkungsentfaltung und Zeitersparnis erzielt werden
  • Schleuderdrehzahl / Schleuderzahl: Gibt die maximale Zahl der Umdrehungen pro Minute während des Schleuderprogramms an, bezogen auf das Baumwollprogramm der jeweiligen Maschine. Faustregel: Je höher die Schleuderzahl, desto trockener die Wäsche. Siehe auch unten zu U/min.
  • Schleudereffizienz: Gibt an, wie viel Energie eine Waschmaschine verbraucht, um eine bestimmte Schleuderleistung zu erzeugen.
  • Schleudereffizienzklasse: Mehrstufige Unterteilung der Schleudereffizienz von A (höchste Effizienz) bis G (geringste Effizienz).
  • Schleuderwirkung: Gibt an, wie viel Feuchtigkeit nach dem Schleudergang noch in der Wäsche verbleibt und wird über die Gewichtszunahme der feuchten Wäsche gegenüber derselben, vor dem Waschgang trocken gewogenen, Wäsche gemessen.
  • Schontrommel: von Miele mit dem Europa-Patent EP 0 935 687 B1 patentierte Waschtrommel mit wabenförmiger Oberflächenstruktur. In der Schontrommel bildet sich zwischen Trommelwand und Textilien ein Wasserfilm, auf dem die Wäsche nach Herstellerangaben sanft gleiten und so optimal geschont werden soll. Die verkleinerten und am Rand polierten Durchtrittsöffnungen schützen laut Miele Textilien vor Noppen und Fadenziehern.
  • Side-by-side: engl. für dt. „Seite an Seite“. Bezeichnet das Aufstellen von Waschmaschine und Wäschetrockner direkt nebeneinander. So kann man frischgewaschene Textilien bequem in den Trockner geben.
  • Smart Sensor: Bezeichnet bei Samsung eine Mengenautomatik, die in der Waschmaschinen das Gewicht der Wäsche (ab mindestens 1 kg) erkennt und das Waschprogramm auf dieses Gewicht anpasst.
  • Smart Wash: Bezeichnet beim koreanischen Hersteller Samsung eine bestimmte Kombination von Technologien, die für einen individuell zugeschnittenen Waschablauf sorgen sollen. Es lassen sich z.B. individuell Temperaturen und die Anzahl Spülgänge speichern und bei Bedarf abrufen.
  • Space Max: Bei Samsung Bezeichnung für ein besonders großes Fassungsvermögen der Wäschetrommel im Verhältnis zu den Außenabmessungen der gesamten Waschmaschine. Unklar ist, ob bei Space Max immer auch ein besonders großes Bullauge inklusive ist.
  • Sparprogramm: Bei vielen Waschmaschinen im Test vorhandenes Waschprogramm, das angeblich besonders sparsam bei 60 Grad waschen soll. Tatsächlich haben jedoch Waschmaschinen Tests von Stiftung Warentest gezeigt, dass die Geräte diese angegebene Temperatur nicht erreichen.
  • SteamCare: Marketingbezeichnung von Miele für eine Technologie, die Textilien sanft und effektiv glätten soll. Je nach Textilart wird laut Hersteller dadurch das Bügeln überflüssig oder der Bügelaufwand um bis zu 50% reduziert. Textilien, die nur sehr wenig getragen wurden, lassen sich mit SteamCare zudem auffrischen, sodass kein regulärer Waschgang erforderlich ist.
  • Temperatureinstellung: Vor der Wäsche kann man – je nach Waschprogramm – die Waschtemperatur selbst variieren oder sie ist durch das Programm bereits vorgegeben. Aber Achtung: Wie beim Sparprogramm (siehe dort) weichen auch sonst die tatsächlichen Waschtemperaturen von der Temperatureinstellung ab. Die tatsächlich im Test gemessene Temperatur, Strom­verbrauch, Wasch­dauer und Kosten für normal verschmutzte Wäsche können Sie bei Stiftung Warentest ansehen und vergleichen
  • Toplader: Waschmaschine, bei der man die Wäsche von oben („top“) in die Wäschetrommel einlegt („lädt“). Aufgrund der Bauart ist die Zuladung und die Größe der Trommel geringer als bei der häufigen „Frontlader“-Bauweise (siehe dort). Insgesamt zeichnet sich die Toplader-Bauweise durch Kompaktheit aus. Die Stellfläche einer solchen Maschine ist in der Regel deutlich kleiner als bei Frontlader-Modellen und liegt bei Breite oder Tiefe oft bei nur ca. 40 cm. Daher eignen sich Toplader – von der unterschiedlichen Befüllung abgesehen – als Alternative besonders dann, wenn wenig Stellplatz zur Verfügung steht.
  • Unterbaufähig: Waschmaschine, deren Bauart es erlaubt, dass man sie unter einer Arbeitsplatte platziert und dort einsetzt, z.B. unter einer Küchenarbeitsplatte. Meist kann dafür die Deckplatte der Maschine abgenommen werden.
  • U/min: Abkürzung für Umdrehungen pro Minute. Gibt an, wie oft sich die Wäschetrommel pro Minute vollständig um die eigene Achse drehen kann. Wird meist in Bezug auf das Schleuderprogramm angegeben.
  • Warmwasseranschluss: Geräte mit einem Warmwasseranschluss können direkt aus der Warmwasser-Hausleitung das bereits aufgeheizte Wasser beziehen. So muss die Maschine nicht erst in ihrem Gehäuse das Kaltwasser aus der Leitung auf die gewünschte Temperatur erwärmen. Wie unabhängige Waschmaschinen Tests bestätigt haben, sparen z.B. die Waschmaschinen Miele W1747WPS und Samsung WF9844 (bei ansonsten identischen Waschprogrammen) bei 40°C Buntwäsche und voller Beladung jeweils locker die Hälfte des Stroms – die Miele braucht bei Warmwasserzufluss sogar nur noch ein knappes Drittel des Stroms im Vergleich zum Kaltwasserzufluss. Ob sich das lohnt, muss man anhand der eigenen Warmwasserkosten berechnen. Wer sein Warmwasser effizient und kostengünstig z.B. über Sonnenkollektoren aufheizt, kann durch die Nutzung eines Warmwasseranschluss an der Waschmaschine viel Geld sparen.
  • Wasch-Trocken-Säule: Bezeichnung für eine Aufstellart von Waschmaschine und Trockner. Hierbei wird ein Wäschetrockner auf einer Waschmaschine aufgesetzt. Für eine stabile Verbindung ist ein Zwischenbausatz als Zubehör erforderlich. Nicht alle Waschmaschinen lassen sich mit allen Trocknern auf diese Art kombinieren. Sollte bei der Anschaffung eine Wasch-Trocken-Säule geplant sein, erkundigen Sie sich bitte vorher, welche Modelle aufeinander aufgebaut werden können. Die Waschmaschine ist bei dieser Bauweise immer das untere Gerät, der Trockner immer das obere.
  • Wasserverbrauch: wird gemäß EU-Verordnung auf dem Energielabel angegeben: Die Messung erfolgt auf der Grundlage standadisierter Waschzyklen (bei vollständiger und teilweiser Befüllung) für 60° und 40°C Baumwollprogramme und wird auf der Basis von 220 Wäschen pro Jahr angegeben.
  • XXL-Bullauge: Bezeichnung für ein besonders großes Sichtfenster in der Verschlusstür einer Frontlader-Waschmaschine.

Kann man die Waschmaschinen Marketingbegriffe bei der Modellwahl ignorieren?

Unser Tipp: Indem Sie sich genau informieren, was die einzelnen Begriffe bedeuten, können Sie tatsächlich besser das Waschmaschinen Modell finden, das Ihre alltäglichen Anforderungen am besten abdeckt. Wichtig ist auch: Schlagen Sie Begriffe nach, die Ihnen nichts sagen. Denn letztlich muss die Maschine ja Ihrem persönlichen Bedarf genau gerecht werden. Welche Modelle insgesamt am besten im Test abgeschnitten haben, erfahren Sie als gute Orientierungshilfe für Ihre Kaufentscheidung im übersichtlichen Vergleich unter Waschmaschine Test.