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Welche ist die beste Waschmaschine?

Waschmaschine reinigen: Tipps

Waschmaschiner reinigen

Wenn Kleidung nicht mehr richtig rein wird, sollte man die Waschmaschine reinigen.

Wenn die frisch gewaschene Kleidung muffig oder sogar fleckig aus der Maschine kommt, sollte man die Waschmaschine reinigen. Mit den richtigen Tipps geht es ganz leicht.

Die Gummidichtung

Eine gründliche Pflege sollte daher rund um die Einfüllöffnung starten. Die Gummidichtung ist ein ideales Versteck für Schmutz, Bakterien und Schimmel. Vor allem im Falz unterhalb der Tür sammeln sich leicht feuchte Rückstände – einer der häufigsten Gründe, warum manche Waschmaschine stinkt.

In vier Schritten zur richtig sauberen Türöffnung

  1. Wischen Sie mit einem leicht angefeuchteten Lappen oder Tuch über die Oberfläche des Gummis.
  2. Gehen Sie mit dem Tuch in die Gummifalz hinein und fahren im Kreis einmal komplett herum.
  3. Meist sammelt sich dabei so viel Schmutz auf dem Lappen, dass Sie ihn einmal auswaschen wollen.
  4. Wiederholen Sie das so oft, bis sich kein Schmutz mehr aus der Gummifalz wischen lässt.
Was, wenn die Dichtung rissig oder porös ist?

Gummifalz bei Bedarf ersetzen

Sollte die Gummifalz extrem porös oder beschädigt sein, können Sie diese Manschette grundsätzlich auch gegen eine neue austauschen. Informieren Sie sich vorher aber, ob das Ersatzteil für Ihre Maschine auch verfügbar ist und wie genau das Herausnehmen funktioniert. (Meist lässt es sich einfach zum Mittelpunkt der Öffnung hin herausziehen.) Online finden Sie die Information oft am leichtesten, wenn Sie die genaue Modellbezeichnung Ihrer Waschmaschine eingeben.

Das Waschmittelfach

Im sogenanten Einspülfach sammeln sie nach und nach Reste von Waschmitteln und Weichspülern an. Wenn diese eintrocknen, bilden sich nicht nur Verfärbungen. Die Rückstände sind auch ein Hort für Bakterien – und können verhindern, dass Waschmittel korrekt in die Trommel gespült werden können.

So lässt sich das Einspülfach der Waschmaschine reinigen

  1. Entnehmen Sie das Einspülfach. Wie es im Detail geht, steht in der Bedienungsanleitung Ihres Modells.
  2. Geben Sie einen Schuss Maschinenreiniger oder z.B. Essigessenz in einen großen Behälter (z.B. Eimer)
  3. Mit reichlich Wasser auffüllen
  4. Legen Sie das Fach hinein, sodass es abgedeckt ist.
  5. Um die 10 Minuten einweichen lassen.
  6. Aus dem Wasser herausnehmen
  7. Ecken und Winkel abbürsten. Tipp: Mit einer Zahnbürste geht das sehr gut
  8. Unter laufendem Wasser gründlich abspülen.

Das Flusensieb

Das Flusensieb fängt feine bis grobe Gegenstände auf, die sich beim Waschgang von den Textilien lösen. Kein Wunder, dass sich im Lauf der Zeit neben Münzen, Knöpfen und Haaren auch diverse Schmutzpartikel in ihm sammeln. Einige Waschmaschinen im Test bieten ein selbstreinigendes Sieb. Falls dies bei Ihrem Gerät nicht der Fall ist, sollten Sie es regelmäßig von Hand reinigen.

So funktioniert es Schritt für Schritt

  1. Stellen Sie eine flache Schüssel vor die Öffenung des Flusensiebs.
  2. Öffnen Sie die Klappe an der Sockelleiste. Eventuelles herausfließendes Restwasser kann sich in der Schale sammeln.
  3. Nehmen Sie das eigentliche Sieb heraus. In der Regel ist es ein Drehmechanismus, ähnlich wie beim Tankdeckel.
  4. Sieb mit einem Lappen grob abwischen und unter fließendem Wasser abspülen.
  5. Hartnäckige Verschmutzung mit einer Bürste reinigen.
  6. Wischen Sie die Öffnung hinter der Klappe sowie das Gewinde, in der das Flusensieb sitzt, mit einem Lappen gründlich aus.
  7. Flusensieb wieder einsetzen

Geeignete Reinigungsmittel

Waschmaschine abwischen

Zu guter Letzt: Auch von außen sollte man die Maschine ab und zu säubern. Ein Lappen oder weicher Schwamm mit milder Lauge genügt.

Als Reinigungsmittel stehen diverse Utensilien zur Wahl. Vom Spezialreiniger bis zum Hausmittel (Zitronensäure oder Essigessenz).

Alle Mittelchen haben bestimmte Vorzüge, daher gibt es keine klaren Empfehlungen. Aber: falsche Anwendung kann hierbei immer Probleme mit sich bringen.

Vorsicht ist vor allem bei der Dosierung geboten. Denn Zitronensäure oder Essigessenz können Gummidichtungen angreifen, wenn sie zu hoch dosiert sind. Das gilt auch für Spezialmittel diverser Marken, die übrigens häufig eines oder beides als Bestandteile verwenden. Daher lieber mit geringer Dosierung mehrmals verwenden, als versehentlich Schaden anzurichten.