Waschmaschinen Test

Welche ist die beste Waschmaschine?

Wäschetrockner Test: Übersicht

Ein Wäschetrockner Test ist genau richtig, wenn man zusätzlich zu einer der besten Waschmaschinen im Test einen guten Trockner kaufen will. Aber welche seriösen Prüfergebnisse gab es zuletzt – und welche Geräte sind darüber hinaus bei Kunden derzeit besonders beliebt? Hier finden Sie alle wichtigen Infos im Überblick. Wenn Sie hingegen kein weiteres Gerät aufstellen möchten, sind Waschtrockner (Test) eine interessante Alternative.

AEG T8DE86685

Wäschetrockner Test: Sieger 2017 Stiftung Warentest

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  • Sieger „test 10/2017“
  • Gesamtnote „gut (1,7)“
  • 8 kg Füllmenge maximal
  • A+++ Energieeffizienzklasse

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Wäschetrockner: Testsieger Grundig GTN 38267 G

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  • Sieger „test 09/2016“
  • Gesamturteil „gut (1,7)“
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Trockner Bestseller 2017: Siemens WT46W261

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Testberichte von Stiftung Warentest

In den letzten Jahren erschien fast genau alle 12 Monate ein neuer Bericht. Zuletzt im Oktober-Heft 2017, davor im Spätsommer 2016, 2015, 2014 und 2013. Die besten Wäschetrockner aus Heft 10/2017 lagen mit „gut („1,7“) und „gut (1,8)“ exakt auf dem Niveau wie im Jahr zuvor. Insgesamt wurden die Sieger aber von Jahr zu Jahr tendentiell minimal besser bewertet.

HeftTrockner im TestDavon mit WärmepumpeDavon ohne WärmepumpeNote des Siegers
10/201717170"1,7"
09/201616115"1,7"
09/201515150"1,8"
09/20141183"1,9"
08/201312120"1,9"

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Lohnt sich ein Wäschetrockner?

Mit einem Wäschetrockner hat man mehrere Vorteile, sobald Textilien frisch aus der Waschmaschine kommen.

  • Stoßweise große Mengen trocknen – z.B. bei der klassischen Wochenendwäsche.
  • Gewaschene Textilien schnell wieder trocken in den Schrank legen.
  • Besseres Raumklima: Bei hoher Kondensationseffizienz muss die Luft kaum Feuchte aufnehmen.

Bevor Sie sich entscheiden, sollte man gut vergleichen, z.B. mit einem Test. Denn Preise und Leistung sind weit gefächert. Und teure Produkte sind, wie so oft, nicht unbedingt empfehlenswert. Allerdings haben die besten Modelle aus dem letzten Trockner Test allesamt zur gehobenen Preisklasse gehört. Das könnte dazu locken, Wäsche an der Luft zu trocknen.

Ausschließlich an der Luft trocknen – eine gute Idee?

Grundsätzlich kann man das Trocknen auch an der Raumluft oder im Freien erledigen. Speziell in der kalten Jahreszeit bieten Kondensationstrockner und Wärmepumpentrockner deutliche Vorzüge gegenüber dem Lufttrocknen in beheizten Räumen. Beim „offenen“ Trocknen leidet nämlich z.B. das Raumklima unter der zusätzlichen, aus der Wäsche dunstenden Feuchtigkeit: Bis zu 4 Liter Wasser kann eine Waschladung, die auf der Leine im Wohnraum trocknet, an die Raumluft abgeben! Um das zu verhindern, ist ein guter Wäschetrockner nötig.

  • Geeignet sind ein regengeschützter Balkon oder ein gut belüfteter Waschkeller.
  • Bei passendem Wetter kann man Wäsche an der Leine im Freien durch Sonne und frische Luft von Feuchtigkeit  befreien.
  • Wenn man feuchte Wäsche in der Wohnung aufhängt, ist ausreichendes Lüften wichtig. Die klammen Textilien geben ihre Feuchtigkeit an die Raumluft ab. Das kann (im Extremfall) zu Schimmel führen.

Schimmelrisiko, Kostenersparnis, Gesundheit

Dieser austretende Dunst begünstigt die Entstehung von Feuchte und Schimmel an Wänden und Decke, sodass außer bei Häusern mit automatisierter Belüftung ein mehrfaches, intensives Stoßlüften nötig wird – dies wiederum bedeutet den Verlust von wertvoller Wärmeenergie an die Außenluft. Beim Lüften tauscht man letztlich warme, feuchte Luft durch trockene, kalte Luft aus und muss daher anschließend den entsprechenden Temperaturverlust durch zusätzliches Heizen wettmachen.

Somit haben Kondensationstrockner und Wärmepumpentrockner auch unter rein energetischen Aspekten die Nase vorn, wenn man sie einmal genauer dem Trocknen auf der Leine gegenüberstellt: Dazu passt die Analyse des Freiburger Öko-Institut e.V. von 2008. Dessen Studie „Vergleich der Umweltauswirkungen und Kosten verschiedener Wäschetrocknungssysteme“ nennt folgende Vorteile für das maschinelle Trocknen.

Ein Kondensationstrockner mit Wärmepumpentechnologie verbraucht in der Gesamtbilanz bis zu 3x weniger Energie als das Trocknen auf der Leine. Das Ergebnis ist allerdings abhängig vom Lüftungsverhalten der Haushalte. Derselben Studie zufolge können sich die Anschaffungskosten eines Trockners dementsprechend im Laufe der Nutzung entsprechend durch gesunkene Energiekosten amortisieren.

Fazit: maschinelles Trocknen bietet oft Vorteile

Man muss also auf den richtigen Ort achten – und vor allem genug Zeit mitbringen. Denn es dauert deutlich länger, bis man die Kleidung trocken in den Schrank legen kann. Wer auf bequemes Trocknen in der Wohnung, Zeitersparnis und flauschige Wäsche Wert legt, ist vermutlich mit einem Wäschetrockner besser beraten.

Welche Trocknerbauweise die beste für die eigenen Ansprüche ist, sollte man sich zwar individuell vor dem Kauf überlegen. Aber vor allem die erste und zweite Bauart bieten große Vorteile gegenüber der Möglichkeit, feuchte Wäsche drinnen zu trocknen. Um tatsächlich gute und effiziente Modelle zu finden, ist ein neutraler Trockner Test eine große Hilfe.

Was ist bei einem Wäschetrockner Test wichtig?

  • Der neueste Wäschetrockner Test der Stiftung Warentest ist immer ein guter Orientierungspunkt. Mit seiner Hilfe kann man eigene Favoriten mit intensiv geprüften und benoteten Modellen vergleichen. Allerdings sind Details nur in einer großen Tabelle zusammengefasst. Lediglich (sehr) kurze Abschnitte im Fließtext gehen auf einzelne Trockner ein.
  • Ebenfalls nützlich sind die Tests von ETM Testmagazin. ETM bietet zudem ausführliche Testberichte zu den einzelnen Modellen. Die Magazin Artikel sind (teils kostenpflichtig) online als PDF abrufbar.
  • Erfahrungswerte für die getesteten Modelle ziehen wir nach Möglichkeit mit ein. Dafür nutzen wir z.B. Bewertungen bestätigter und privater Kunden. Diese Ergänzung bietet gleich mehrere Vorteile. So lernen echte Käufer einen Wäschetrockner über die volle Produktlebenszeit unter realen Alltagsbedingungen kennen. Dagegen haben Prüfer nur Zugriff auf eine vereinheitlichte Belastung im Dauertest. Eine solche Laboruntersuchung simuliert zwar die Abnutzung im Alltagsstress – Laien werden aber nur vereinzelt hinzugezogen. Doch nur Verbraucher erproben das Gerät massenhaft im Alltag. Sie testen dann auch (oft unfreiwillig) Service oder Kulanz des Herstellers. Reklamationen, Fehler oder Nachfragen gehören quasi exklusiv zu diesem Alltagstest.

Was genau müssen Trockner in einem Test leisten?

Ist das Testergebnis für Ihre persönlichen Anforderungen maßgeblich? Oder wurden vor allem Eigenschatten geprüft, die Ihnen weitgehend unwichtig sind? Um das zu beurteilen, sollten Sie wissen, worauf es im Test ankam. Stiftung Warentest teilte die Gesamtwertung im Wäschetrockner Test auf vier Rubriken auf.

  • Trocknen: Die Trockenleistung macht die Hälfte des Gesamtresultats aus.
  • Umwelteigenschaften: Zu 15% hängt die Wertung im Testbericht von Energieeffizienz, Lautstärke etc ab.
  • Handhabung: Summiert sich auf ebenfalls relevante 30%.
  • Sicherheit/Verarbeitung: trägt nur 5% zum Gesamturteil bei. Aber eine mangelhafte Note in dieser Rubrik führt zur Gesamtnote „mangelhaft“.

1. Trocknen

Diese Prüfung erfolgt für folgende Programme.

  • Baumwolle schranktrocken (mit voller und halber Beladung).
  • Baumwolle bügelfeucht (mit voller Beladung).
  • Pflegeleicht schranktrocken (mit maximaler Beladung).

Untersucht wird in mehreren Durchläufen, ob die vorgegebene Trockenwirkung bzw. Restfeuchte erreicht wurde – und in welcher Zeit. Je nach Programm steht zudem auf dem Ergebnisbericht, wie gleichmäßig die Trocknung ausfällt.

2. Handhabung

Sowohl Fachleute als auch Laien bewerten die Handhabung. Eingeflossen in ihr Urteil sind Gebrauchsanleitung und Bedienelemente. Ebenfalls relevant ist die Pflege. Dazu zählen folgende Fragen.

Wie gut lässt sich die Trockentrommel be-/entladen? Wie leicht kann man Flusensiebe, Wärmepumpensiebe und Kondensatbehälter reinigen bzw. entleeren? Ist die Türverriegelung sicher? Unverständlich ist, warum „test“ die Lockerheit der Wäsche bei der Entnahme zur Handhabung zählt. Das hätte aus unserer Perspektive eher zur Trockenwirkung gehört.

3. Umwelt

Im Bereich Umwelteigenschaften wurden Stromverbrauch, Kondensationswirkung und Geräuschpegel bewertet. Den Stromverbrauch hben die Prüfer mehrfach gemessen: Beim Trocknen (pro kg Wäsche umgerechnet), im Standby-Modus, komplett ausgeschaltet und bei Zeitvorwahl.

Anderes Testmagazin, andere Kriterien

Das ETM Testmagazin unterteilt die Bewertung in vier Kategorien.

  • Die Leistung macht mit 60% über die Hälfte des Ergebnisses aus. Wie läuft die Prüfung ab? Verschiedene Textilien werden zunächst befeuchtet. Dann wählen und vergleichen die Tester passende elektronisch gesteuerte Programme, Trocknungsgrade und Zeitprogramme. Besonders Trocknungsdauer sowie Restfeuchtigkeit entscheiden.
  • In der Disziplin Betrieb stehen die Vielfalt der Trockner-Programme, Betriebslautstärke und Stromverbrauch im Zentrum.
  • Bei der Handhabung kommt es auf eine einfache technische Bedienung an. Ist die Anleitung verständlich, die Bedienung intuitiv, das Display übersichtlich? Aber auch bequemes Befüllen der Trommel und Entnehmen der Wäsche stehen auf dem Zettel. Zu guter Letzt zählt auch eine einfache Reinigung von Wassertank, Flusensieb und Kondensator.
  • Im Punkt Ausstattung bewertet das Magazin das Zubehör im Lieferumfang, Display, Trommel-Innenbeleuchtung, aber auch die Einstellung von Zusatzoptionen, was unserer Ansicht nach eher zu den Trockner-Programmen gehört hätte.
Restfeuchte messen

Wie misst man den Trocknungsgrad? Dafür nutzt man folgedes Prozedere: Wäsche im Trockenzustand wiegen. In einer Waschmaschine waschen. Mit 1600 Umdrehungen 10 Minuten lang schleudern. Erneut wiegen. In den Trockner geben. Anschließend ein drittes Mal wiegen. Angenommen, die Wäsche wiegt trocken 100 g, nach dem Schleudern 150 g und getrocknet 105 g. 5 von 50g Wasser – also 10% – sind demnach noch im Wäschestück. Damit erzielt der Trockner 90% Trocknungsgrad.


Welcher Wäschetrockner passt zu mir?

Wenn Sie einen neuen Wäschetrockner auswählen, sollten Sie auf einige wichtige Punkte achten. Worauf es ankommt und welche Modelle für Sie je nach Bedarf die richtigen sind? Unser Wäschetrockner Berater hilft Ihnen weiter.

Die richtige Trockentechnik auswählen

Es gibt im Grunde drei Funktionsweisen bei Trocknern. Was die einzelnen Modelle genau ausmacht, finden Sie auf folgenden Seiten. Vor der Anschaffung eines Wäschetrockners sollte man sich die Unterschiede kurz im Überblick ansehen.

Trockner mit A+++ Energieeffizienz | Stellplatz | Bedienung | Füllmenge


Kondensationstrockner

Technischer Aufbau

Ein Kondensationstrockner erwärmt in seinem Inneren die vorhandene Raumluft mit einem Heizstab. Anschließend zirkuliert sie in der Trommel und nimmt die Feuchtigkeit aus den Textilien in sich auf. Der Trockner leitet die freuchte Heißluft als Dampf zu einem Kondensator oder Wärmetauscher. Dort kühlt der Dampf ab und kondensiert als Wasser.

Danach wird er entweder in einem Wassertank aufgesammelt oder über eine Wasserleitung entsorgt. Die inzwischen abgekühlte Luft wird erneut aufgeheizt. So wiederholt sich der Trocknungsprozess immer wieder, bis das Programm endet. Wie viel Feuchtigkeit dabei aufgenommen wird, entscheidet zum Großteil über die Funktionswertung in einem Wäschetrockner Test.

Pro & Contra: Fazit aus Kondensationstrockner Tests

Bei der Durchsicht diverser Testberichte sind uns immer wieder folgende Punkte aufgefallen.

Vorteile Nachteile Wann geeignet?
  • Kondenstrockner geben keine Feuchtigkeit an die Raumluft ab. Daher können sie notfalls ohne Frischluftzufuhr betrieben werden.
  • Man benötigt bei allen Modellen mit Kondenswassertank nur eine Steckdose zum Anschluss.
  • Kondensationstrockner sind in der Regel teurer als Ablufttrockner. Grund: das aufwändigere Konstruktionsprinzip.
  • Gegenüber Wärmepumpentrockner haben Kondenstrockner energetische Nachteile.
  • Wenn man den Trockner nur selten nutzen will.
  • Wenn man den Trockner nur wenige Jahre nutzen will (z.B. 2 bis 3 Jahre).

Kondensationstrockner im Vergleich

Welcher Kondensationstrockner bietet die beste Kombination aus Trockenleistung und Energieeffizienz? Und wie effizient sind sie im Vergleich zu Geräten mit Wärmepumpentechnik? Ein guter Vergleich berücksichtigt Ergebnisse aus dem Kondensationstrockner Test von Stiftung Warentest, Kundenmeinungen und technische Werte.


Wärmepumpentrockner

Technischer Aufbau: So funktioniert eine Wärmepumpe

Wärmepumpentrockner ähneln Kondensationstrocknern. Wie bei diesen wird die Feuchtigkeit durch heiße Luft aus der Wäsche transportiert und als Kondensat gesammelt bzw. durch einen Abfluss abgeführt. Allerdings wird die (trockene) kalte Luft in diesen Modellen in einer Wärmepumpe aufgeheizt, durch die auch die (feuchte) Warmluft läuft, um wieder abgekühlt zu werden.

Der Unterschied zwischen den beiden Prinzipien ist nicht nur für Technikbegeisterte interessant, er hat auch einen handfesten Nutzen. Statt einer teuren Heizung verwenden die Geräte mit dieser Technik die Abwärme des eingebauten Elektromotors. Die für den Betrieb eingespeiste Energie wird deshalb doppelt genutzt: Um die nasse Wäsche in der Trommel zu bewegen. Und um die notwendige Wärme zu produzieren.

Ein großer Teil der Wärmeenergie aus der heißen Abluft wird also zum Aufheizen der Kaltluft eingesetzt. Diese „Wiederverwertung“ ist energiesparender und letztlich auch günstiger im Betrieb. Vor allem beim Stromverbrauch macht sich diese Doppelnutzung bemerkbar. Stiftung Warentest empfahl daher im Trockner Test 2015 bei einer Neuanschaffung auch ganz klar einen Wärmepumpentrockner. Allerdings bezahlt man den Wegfall einer aktiven Heizung im Normalbetrieb mit längeren Trocknungszeiten.

Vorteile Nachteile Wann geeignet?
  • Wärmepumpentrockner sparen langfristig Kosten, da sie weniger Strom verbrauchen
  • Man benötigt bei allen Modellen mit Kondenswassertank nur eine Steckdose zum Anschluss
  • Modelle mit Wärmepumpe sind in der Regel teurer in der Anschaffung als andere Trockner
  • Das Wiederverwerten der Wärmeenergie führt zu längeren Trockenzeiten
  • Wenn man den Trockner regelmäßig nutzt (3x bis 5x pro Woche)
  • Wenn man den Trockner langfristig nutzen will (4 Jahre und länger)
  • Wenn man im Normalbetrieb auf sehr kurze Programmdauer verzichten kann. (Viele Geräten bieten zusätzliche Schnellprogramme.)

Kosten im Vergleich: Ergebnisse aus dem Wärmepumpentrockner Test

Auch wenn die Modelle mit Wärmepumpe aufgrund ihres Preises viele vom Kauf abschrecken mögen, kann man die finanzielle Seite entspannt sehen. Die Investition in die teurere, aber energiesparende Technik lohnt sich auf lange Sicht.

Denn ein Wärmepumpengerät spart beim Trocknen gegenüber einem Kondensationsmodell enorme Mengen an Strom, laut „test“ Heft 08/2013 kann man nämlich gut die Hälfte Strom sparen.

  • Das Magazin kalkuliert aufgrund seiner Tests für einen Trocknergang „Baumwolle schranktrocken“ im Durchschnitt mit 0,40 €. Dem gegenüber stehen ca. 1,00 € bei einem Kondensationstrockner.
  • Das erspare pro Jahr laut Hochrechnung 40 € fürs elektrische Wäschetrocknen. Rechengrundlage: Trockenwäsche pro Jahr: 348 kg Baumwolle schranktrocken, 116 kg Baumwolle bügelfeucht, 116 kg Pflegeleicht; Strompreis 0,27 Euro/kWh.
  • Wer eine Laufzeit von 10 Jahren kalkuliert, spart also demnach 400 €. Das kann zusätzlich zum Wärmepumpentrockner Test helfen, wenn man das richtige Modell wählen will.

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Ablufttrockner

Ablufttrockner bieten Vor- und Nachteile. Positiv ist ein meist niedriger Kaufpreis. Negativ fällt ein hoher Energieverbrauch auf. Der Einsatz bietet sich nur dann an, wenn man die heiße Trocknerluft direkt ins Freie befördern kann.

So funktionieren Ablufttrockner

Die Modelle im Ablufttrockner Test entziehen der Wäsche ihre Feuchtigkeit durch aufgeheizte Luft. Insofern nutzen sie das gleiche Grundprinzip wie die anderen Trocknerarten im Wäschetrockner Test.

Der Unterschied besteht darin, was mit dem warmen Dampf passiert, der die Feuchtigkeit aus der Wäsche enthält. Dieser wird bei Ablufttrocknern in der Maschine nicht kondensiert, sondern als feuchte Warmluft aus dem Gerät herausgeleitet.

Empfehlung: Ablufttrockner nur in 2 Situationen verwenden

  • In geschlossenen Räumen, wenn diese sehr gut gelüftet werden.
  • Wenn ein Abluftschlauch die feuchte Heißluft direkt durch eine Außenwand ins Freie transportiert.

Diese Einschränkungen sind wichtig, denn ansonsten drohen Schäden durch Schimmel- oder Feuchtebildung. Daher kommt diese Trocknerart für viele Haushalte leider nicht in Frage.

Fazit aus Ablufttrockner Tests

Diese positiven und negativen Seiten sind uns mehrfach bei der Analyse von Ablufttrockner Testberichten begegnet.

Vorteile Nachteile Wann geeignet?
  • Ablufttrockner sind wegen ihrer einfachen Konstruktion in der Regel günstiger als andere Trockner.
  • Die Trockenzeiten sind gegenüber den umweltschonenderen anderen Trocknerarten meist deutlich kürzer.
  • Man benötigt eine sehr gute Lüftung oder idealerweise einen Abluftkanal ins Freie. So lässt sich die feuchte Warmluft ableiten.
  • Der erforderliche Luftweg nach draußen kann einer Wohnung viel Wärmeenergie entziehen.
  • Wenn man den Trockner nur sehr selten nutzen will.
  • Wenn man den Trockner nur für eine Übergangszeit kauft.
  • Wenn sehr schnelle Trockenzeiten wichtig sind.
  • Nur nutzbar, wenn ein Abluftkanal ins Freie vorhanden ist.

Besonderheit: Waschen & trocknen in Einem

Waschtrockner sind quasi Alleskönner. Denn anders als die übrigen Modelle im Wäschetrockner Test können diese Allrounder schmutzige Wäsche in einem Durchgang reinigen und schrankfertig trocknen. Direkt hintereinander.
Natürlich kann man auch separat nur eins davon erledigen. Aber wie gut funktioniert beides? Das zeigt sich erst in Tests angesehener Testmagazine. Informieren Sie sich

Sparsame Trockner kaufen: EcoTopTen beachten

Wenn die Anschaffung eines Wäschetrockners ansteht, ist die EcoTopTen Liste eine zusätzliche Orientierungshilfe zum Wäschetrockner Test. Dort findet sich eine Übersicht von Produkten, die u.a. als qualitativ hochwertig, umweltfreundlich und sparsam getestet wurden. Das bedeutet: günstige Verbrauchswerte und niedrige Ganzjahreskosten.

Bei den jährlichen Gesamtkosten werden Anschaffungskosten und ggf. erforderliche Zusatzinstallationen (z.B. Abluftschlauch oder Gassteckdose) auf die Lebensdauer umgerechnet. Ein Wäschetrockner hält in der Regel 1.600 Trockenzyklen.

Da auch nutzungsunabhängig Verschleiß angenommen wird, wird die maximale Lebensdauer von 6 kg-, 7 kg- und 8 kg-Geräten entsprechend GfK aber auf 13 Jahre begrenzt. Eine nachgewiesen längere Nutzungsdauer wird berücksichtigt.

Energieeffizienz: Lohnen sich A+++ Wäschetrockner?

Der Energieverbrauch ist bei einem neuen Trockner ein wichtiger Kaufaspekt. Am besten ist für einen Wäschetrockner A+++ als Energieeffizienzklasse. Sie verbrauchen im Rahmen eines EU-weit einheitlich genormten Trockendurchlaufs am wenigsten Strom im Verhältnis zur getrockneten Wäsche. Die Unterschiede zu den schlechteren Effizienzklassen sind teilweise erheblich.

Beim Kauf mehr zahlen, aber dauerhaft Geld sparen?

Ein A+++ Wäschetrockner spart gegenüber der schlechtesten Klassen so viel Strom, dass sich die Anschaffung des sparsamen Modells oft selbst dann noch lohnt, wenn man mehrere hundert Euro mehr zahlt – denn über die Jahre holt man den Mehrpreis in der Regel durch Stromsparen wieder heraus, vorausgesetzt man trocknet regelmäßig mit der Maschine und geht von einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 10 Jahren oder mehr aus (was in Deutschland üblich ist).

Auch auf den Stellplatz kommt es an

Wichtig bei der Wäschetrockner Auswahl ist die Frage, wo der Trockner stehen soll:

  • einzeln im Raum aufstellen – dafür sind sogenannte „freistehende Trockner“ geeignet. Sie sind von oben, links, rechts und vorne verkleidet, sodass sie überall im Raum aufgestellt werden können. Zur Auswahl stehen die klassischen Frontlader (Bedienung von vorne) und die etwas kleineren Toplader (Bedienung von oben).
  • auf oder unter eine Waschmaschine stellen (sogenannte Waschsäule, auch Wasch-Trockensäule genannt) – auch hierfür sind sogenannte „freistehende Trockner“ die richtige Wahl, aufgrund der Höhe der Trockneroberkante kommen aber nur Frontlader in Frage. Wichtig ist, dass die Waschmaschine einen solchen Aufbau zulässt. Für einen sicheren Stand des oberen Geräts ist ein sogenannter Verbindungsrahmen zwischen den beiden Maschinen erforderlich.
  • unter einer Arbeitsplatte platzieren, z.B. unter einer Kücheplatte – hierfür sind „einbaufähige“ Modelle richtig, auch „unterbaufähig“ genannt. Sie besitzen keine Abdeckplatte (oder eine vorhandene Abdeckplatte lässt sich leicht abnehmen), sodass man sie in der Höhe passend unter eine Arbeitsplatte schieben kann. Diese Trockner sind von vorne ab Werk verkleidet und ihre Frontseite bleibt nach dem Aufstellen sichtbar. Aufgrund der verdeckten Oberseite kommen nur Frontlader in Frage.
  • hinter einer Frontblende – z.B. einer einheitlichen Küchenfront – anbringen. Hierfür kommen nur Toplader in Frage, da die Vorserseite von Frontladern aufgrund der Wäscheluke nicht verblendet werden kann. Hinter der Blende muss sich oberhalb des Trockners ein Freiraum befinden, um ihn von oben zu bedienen.

Was muss die Bedienung bieten?

Entscheiden Sie vor dem Kauf, wie Sie die Wäsche einlegen und die Maschine bedienen möchten:

  • von vorne – dann ist ein Frontlader Wäschetrockner das richtige für Sie. Achten Sie eventuell darauf, ob der Türanschlag rechts oder links sitzt, bei manchen Modellen kann man die Seite des Türanschlags auch wechseln. Frontlader haben in der Regel folgende Maße: 60 cm Breite, 85 cm Höhe, 58-63 cm Tiefe.
  • von oben – dann ist ein Toplader Wäschetrockner die Lösung. Toplader haben in der Regel folgende Maße: 45 cm Breite, 85 cm Höhe, 60 cm Tiefe.

Die richtige Füllmenge

Welche maximale Füllmenge für Sie persönlich sinnvoll ist, hängt zum einen von Ihrer Haushaltsgröße, zum anderen aber auch von Ihren Waschgewohnheiten ab. Allgemein empfohlene Fassungsvermögen der Trocknertrommel lauten für Haushalte mit…

  • 1 – 2 Personen: 5 bis 6 kg
  • 3 – 4 Personen: 6 bis 8 kg
  • ab 5 Personen: ab 9 kg
  • etwas größer kann die Trommel sein, wenn man nur selten, dann aber viel auf einmal waschen und trocknen möchte
  • etwas kleiner kann sie sein, wenn man möglichst energieeffizient trocknen will, denn das ist bei voller Beladung der Fall.

Die passende Trockenqualität

Die Qualität zwischen den verschiedenen Trocknermodellen variiert teilweise erhebllich. Das betrifft sowohl die Fragen, ob eine Maschine die Wäsche einheitlich trocknet, ob sie den gewünschten Trocknungsgrad exakt erreicht, wie lange sie dafür benötigt – aber bemisst sich auch an dem benötigten Energieverbrauch, der Lautsärke im Betrieb und vielem mehr. Deshalb sollten Sie gut vergleichen, bevor Sie einen neuen Trockner kaufen: Ein Wäschetrockner Test hilft Ihnen bei der Kaufentscheidung.

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